Wöchentlicher Bericht, 2024-12-09 bis 2024-12-15

In der Woche vom 9. Dezember 2024 bis zum 15. Dezember 2024 führte der Service Juridique insgesamt 21 Verbraucherberatungen durch. Bei diesen Beratungen wurden mehrere Kommunikationskanäle genutzt, darunter Messenger, Videoanrufe und Telegramme, was eine flexible Interaktion mit den Verbrauchern ermöglichte. Die Themen, die in diesem Zeitraum angesprochen wurden, waren vielfältig und spiegelten die anhaltenden Bedenken der Verbraucher in verschiedenen Bereichen wider.

In acht Fällen wurde das Thema unlautere Praxis in denen Druck auf die Verbraucher ausgeübt wird, wurden erörtert. Die betroffenen Verbraucher wurden beraten, wie sie solche Praktiken erkennen können, und sie erhielten Informationen über ihre gesetzlichen Rechte und die Schritte zur Meldung des Problems. Außerdem wurden die Verbraucher aufgefordert, alle diesbezüglichen Vorfälle umfassend zu dokumentieren.

Rechte der Reisenden hat sich als ein wichtiger Schwerpunktbereich herausgestellt, mit acht Konsultationen zu Pauschalreisen und vier Konsultationen über Flugreise. Die Verbraucher wurden über ihre Rechte im Zusammenhang mit Unterbrechungen und Stornierungen informiert und darüber beraten, wie sie formelle Beschwerden einreichen können, wenn die Reiseleistungen nicht den vertraglichen Vereinbarungen entsprechen. Der Schwerpunkt lag darauf, die Besonderheiten der EU-Reisevorschriften zu verstehen, um ihre Argumente zu stärken.

Das Thema der Garantie auf Verbrauchsgüter wurde in neun Beratungsgesprächen angesprochen. In diesen Fällen wurden die Verbraucher über die Garantiebedingungen und das Verfahren für die Inanspruchnahme von Reparaturen oder Ersatzlieferungen im Rahmen der Garantie informiert. Außerdem wurde ihnen geraten, klare Aufzeichnungen über die Kommunikation mit den Verkäufern zu führen und im Falle von Streitigkeiten ihre Rechte entschieden durchzusetzen.

Fünf Konsultationen betrafen unfaire allgemeine Geschäftsbedingungen. In diesem Zusammenhang wurden die Verbraucher angeleitet, potenziell missbräuchliche Klauseln zu erkennen und deren Auswirkungen zu verstehen. Außerdem wurde ihnen geraten, nach Möglichkeit Änderungen an den Klauseln vorzunehmen oder sie abzulehnen und sich ihrer Möglichkeiten bewusst zu sein, solche Klauseln rechtlich anzufechten.

Drei Konsultationen betrafen Pseudomedizin/Gesundheit Produkte, die nicht mit Lebensmitteln in Verbindung stehen. Die Verbraucher wurden vor den Behauptungen dieser Produkte gewarnt und erhielten Hinweise, wie sie die Legitimität gesundheitsbezogener Angaben überprüfen können. Der Schwerpunkt lag auf dem Verständnis der bestehenden Vorschriften und der kritischen Bewertung der Produktsicherheit.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass in einem Fall eine Konsultation nicht durchgeführt werden konnte, weil das Thema nicht in den Zuständigkeitsbereich unserer Dienststellen fiel und Themen betraf, die nichts mit dem EU-Verbraucherschutz zu tun hatten.

Durch die durchgeführten Konsultationen wollte der Service Juridique den Verbrauchern die nötige Orientierung und Information geben, um die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, wirksam anzugehen.

Diese Woche wurde die Beratung von WhizzBang durchgeführt.

Über WhizzBang: WhizzBang ist ein europäisches Netzwerk, das sich auf Verbraucher- und Datenschutz konzentriert und die Interessen von Expatriates vertritt - Personen, die in einem anderen EU-Land leben als dem, in dem sie sozialisiert wurden. Mit Büros in Frankfurt/Oder (WhizzBang Viadrina), Aachen (WhizzBang Maas-Rhein) und Brüssel setzt sich WhizzBang aktiv für den EU-Binnenmarkt und gegen nationale Hindernisse ein, um sicherzustellen, dass Verbraucher, die ihre Grundfreiheiten wahrnehmen, den Schutz und die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

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