In der Woche vom 16.12.2024 bis zum 22.12.2024 führte der Service Juridique Verbraucherberatungen über die verfügbaren Kommunikationskanäle durch: Messanger und E-Mail. In diesem Zeitraum haben wir insgesamt 18 Beratungen zu verschiedenen Fragen durchgeführt, die sich aus der Interaktion mit den Verbrauchern ergeben.
Mehrere Konsultationen betrafen folgende Themen GDPR Einhaltung der Vorschriften. In fünf Fällen äußerten Verbraucher Bedenken darüber, wie ihre personenbezogenen Daten von Unternehmen gehandhabt wurden. Unsere Beratung bestand in der Regel darin, sie über ihre Rechte nach der Datenschutz-Grundverordnung zu informieren und ihnen zu zeigen, wie sie bei den betreffenden Unternehmen Auskunft über ihre Daten oder deren Berichtigung verlangen können.
Ein weiteres häufiges Thema war die Nichterteilung von Pflichtangaben, die in sieben Fällen auftraten. Dabei handelte es sich um Fälle, in denen die Unternehmen den Verbrauchern keine ausreichenden Produktinformationen oder Geschäftsbedingungen zur Verfügung stellten. Wir rieten diesen Verbrauchern, die erforderlichen Informationen schriftlich anzufordern und zu überlegen, ob sie ihre Geschäfte nicht einstellen sollten, bis sie vollständig informiert wurden.
Das dritte vorherrschende Problem betraf die gesundheitsbezogene Angabe (in Lebensmitteln)die in drei Konsultationen erörtert wurde. Die Verbraucher stellten die Legitimität gesundheitsbezogener Angaben auf Lebensmitteln in Frage. Wir rieten ihnen unter anderem, gesundheitsbezogene Angaben in der Datenbank der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu überprüfen und bei Produkten, die unbegründete Gesundheitsversprechen machen, vorsichtig zu sein.
Leider gab es zwei Fälle, in denen die Konsultation nicht zu einem erfolgreichen Ergebnis führte. In diesen Fällen ging es um Fragen, die nicht in unseren Zuständigkeitsbereich fallen, da sie nicht den Verbraucherschutz im Rahmen der EU-Verordnungen betreffen, wie z. B. Fragen der Immobilienmiete und der Besteuerung.
Insgesamt hat unser Team sorgfältig gearbeitet, um sicherzustellen, dass die Verbraucher gut über ihre Rechte und die geeigneten Maßnahmen informiert sind, die sie bei Nichteinhaltung oder irreführenden Informationen ergreifen können. Der Einsatz von Messanger und E-Mail ermöglichte uns eine effiziente Kommunikation mit den Betroffenen und eine rechtzeitige Beratung.
Diese Woche wurde die Beratung von WhizzBang Maas-Rhein durchgeführt.


