Wöchentlicher Bericht, 2025-03-10 bis 2025-03-16

In der Woche vom 10. bis 16. März 2025 bot der Service Juridique Verbrauchersprechstunden an, die sowohl Videoanruf und Bote als Mittel der Kommunikation. Insgesamt wurden 16 Konsultationen zu einer Reihe von Themen durchgeführt, die für die Rechte und den Schutz der Verbraucher in der EU relevant sind.

In fünf Fällen drehten sich die Diskussionen um unlautere Geschäftspraktiken, insbesondere solche, die auf der schwarzen Liste stehen. Die Verbraucher wurden über ihre Rechte informiert, solche Praktiken anzufechten, und darüber beraten, wie sie förmliche Beschwerden einreichen können, um Berichtigungsverfahren einzuleiten. Außerdem ging es bei vier Konsultationen um folgende Themen unlautere Praktiken mit irreführenden Informationen oder Aussagen. Den Verbrauchern wurde geraten, einschlägige Unterlagen zur Untermauerung ihrer Behauptungen zusammenzutragen und diese irreführenden Behauptungen wirksam zu bestreiten.

Transparenz der Preisgestaltung tauchte in drei Fällen als Thema auf. Die Verbraucher wurden angeleitet, wie sie Unstimmigkeiten bei Preisangaben erkennen können, und über ihre Rechte aufgeklärt, von Einzelhändlern eine detaillierte Preisaufschlüsselung zu verlangen. In ähnlicher Weise ging es bei drei Beratungen um unzulässige gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel. Hier wurden die Verbraucher über die rechtlichen Rahmenbedingungen für gesundheitsbezogene Angaben beraten und darüber, wie sie Ehrlichkeit bei der Produktkennzeichnung einfordern können.

Zwei Konsultationen befassten sich speziell mit (unfaire) allgemeine Bedingungen und Konditionenin der die Verbraucher darüber informiert wurden, wie sie unangemessene Vertragsklauseln erkennen und anfechten können. Recht auf Reparatur wurde in zwei Fällen erörtert, wobei der Schwerpunkt auf dem Recht der Verbraucher lag, ihre Produkte zu reparieren und zu warten, ohne ungerechtfertigten Einschränkungen seitens der Hersteller ausgesetzt zu sein. In einem Fall, Pseudomedizin/Gesundheit (nicht auf Lebensmittel bezogen) war Gegenstand der Beratung. Den Verbrauchern wurden Hinweise zum Nachweis von Behauptungen und zur Meldung irreführender Praktiken gegeben.

Eine Beratung umfasste Nahrungsergänzungsmittelin dem der Verbraucher Ratschläge für die Bewertung der Übereinstimmung von Werbeaussagen mit den Rechtsvorschriften suchte. Die Beratung zielte in diesem wie in allen anderen Fällen darauf ab, eine klare, handlungsorientierte Anleitung im Rahmen des Verbraucherrechtsschutzes zu geben.

Insgesamt spiegeln die in dieser Woche durchgeführten Konsultationen unser fortwährendes Engagement für die Stärkung der Verbraucher und die Durchsetzung ihrer Rechte im Rahmen der EU-Vorschriften wider.

Diese Woche wurde die Beratung von WhizzBang Maas-Rhein durchgeführt.

Über WhizzBang: WhizzBang ist ein europäisches Netzwerk, das sich auf Verbraucher- und Datenschutz konzentriert und die Interessen von Expatriates vertritt - Personen, die in einem anderen EU-Land leben als dem, in dem sie sozialisiert wurden. Mit Büros in Frankfurt/Oder (WhizzBang Viadrina), Aachen (WhizzBang Maas-Rhein) und Brüssel setzt sich WhizzBang aktiv für den EU-Binnenmarkt und gegen nationale Hindernisse ein, um sicherzustellen, dass Verbraucher, die ihre Grundfreiheiten wahrnehmen, den Schutz und die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

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