Wöchentlicher Bericht, 2026-03-30 bis 2026-04-05

In der Woche vom 30. März bis 5. April 2026 führte der Service Juridique insgesamt 21 Konsultationen zu verschiedenen Verbraucherschutzthemen durch. Diese Konsultationen wurden über verschiedene Kommunikationskanäle durchgeführt, vor allem über E-Mail und Telefon, mit gelegentlicher Verwendung von Videoanrufe, Boteund Telegramm.

In sieben Fällen ging es bei den Konsultationen um Fragen zu folgenden Themen E-Commerce/Fernabsatz. Die Verbraucher erkundigten sich häufig nach ihren Rechten in Bezug auf Rückgabebedingungen und Lieferverzögerungen. In diesen Fällen wurden sie beraten, wie sie ihre Rechte wirksam geltend machen und eine Lösung mit den Verkäufern finden können.

Das Thema der Bankwesen wurde in fünf Konsultationen erörtert. Die Verbraucher äußerten vor allem Bedenken wegen unklarer Bedingungen und unzulässiger Gebühren. Die angebotene Hilfestellung bestand darin, die Bedingungen mit den jeweiligen Banken zu überprüfen und etwaige vertragliche Verpflichtungen oder Verstöße gegen Verbraucherrechte festzustellen.

Ein weiterer Bereich, der Anlass zur Sorge gab, war Nichterteilung von Pflichtangaben, wurde in vier Fällen festgestellt. Dabei ging es häufig um Probleme mit der Produktkennzeichnung und unzureichende Informationen über die Bedingungen der Dienstleistungen. Den Verbrauchern wurde geraten, sich mit den Dienstleistern in Verbindung zu setzen, um die erforderlichen Informationen anzufordern und sich über ihre Regressmöglichkeiten zu informieren, falls die Vorschriften nicht eingehalten werden.

Außerdem gab es drei Konsultationen zu folgenden Themen (unzulässige) gesundheitsbezogene Angaben in Bezug auf Lebensmittel. Die Verbraucher suchten Klarheit darüber, wie sie irreführende Angaben zum Gesundheitsnutzen interpretieren sollten. Sie wurden über die geltenden Vorschriften zur Verhinderung irreführender Angaben informiert und dazu angehalten, die Produktinformationen kritisch zu prüfen.

Bei zwei Gelegenheiten wurde das Thema Pseudomedizin/Gesundheit, die nichts mit Lebensmitteln zu tun hat wurde zur Sprache gebracht. Die Anfragen betrafen Bedenken über nicht evidenzbasierte Gesundheitsbehandlungen. Die Verbraucher erhielten Informationen darüber, wie sie glaubwürdige Quellen erkennen und betrügerische Praktiken im Gesundheitssektor vermeiden können.

Nahrungsergänzungsmittel wurde in drei Gesprächen als Besorgnis erregend empfunden, da die Verbraucher die Qualität und Zusammensetzung in Frage stellten. Wir erläuterten, wie wichtig es ist, die behördlichen Zulassungen zu prüfen, und rieten zu praktischen Schritten, um die Echtheit und Sicherheit der Produkte zu überprüfen.

Das am wenigsten angesprochene Thema war die Recht auf Reparatur, die in zwei Konsultationen thematisiert wurde. Die Verbraucher wurden über ihre Rechte in Bezug auf die Reparaturfähigkeit von Elektronik und Geräten aufgeklärt und dazu ermutigt, Reparaturleistungen gemäß ihren Rechten im Rahmen der EU-Richtlinien zu verlangen.

In einem seltenen Fall wurde die Beratung als nicht in unserem Zuständigkeitsbereich liegend erachtet, da es um grenzüberschreitende Besteuerung ging, die nicht in unseren Zuständigkeitsbereich als Verbraucherschutzbehörde fällt. Es wurde der Rat gegeben, sich an geeignete Steuerberatungsdienste zu wenden.

Diese Woche wurde die Beratung von WhizzBang durchgeführt.

Über WhizzBang: WhizzBang ist ein europäisches Netzwerk, das sich auf Verbraucher- und Datenschutz konzentriert und die Interessen von Expatriates vertritt - Personen, die in einem anderen EU-Land leben als dem, in dem sie sozialisiert wurden. Mit Büros in Frankfurt/Oder (WhizzBang Viadrina), Aachen (WhizzBang Maas-Rhein) und Brüssel setzt sich WhizzBang aktiv für den EU-Binnenmarkt und gegen nationale Hindernisse ein, um sicherzustellen, dass Verbraucher, die ihre Grundfreiheiten wahrnehmen, den Schutz und die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Lizence CC:BY-NC-ND