Wöchentlicher Bericht, 2025-04-28 bis 2025-05-04

In der Woche vom 28. April bis zum 4. Mai 2025 erhielt der Service Juridique insgesamt 16 Verbraucheranfragen, die über verschiedene Kommunikationskanäle wie Messenger, Videoanrufe, E-Mail und Telefon eingingen. Jede Konsultation wurde sorgfältig geprüft, um den Verbrauchern die relevanten Ratschläge und Informationen zu ihren Anfragen zu geben.

In acht Fällen handelte es sich um folgende Themen E-Commerce/Fernabsatz. Die Verbraucher waren vor allem über verspätete Lieferungen und unklare Rückgabebedingungen besorgt. Unsere Beratung konzentrierte sich darauf, zu betonen, wie wichtig es ist, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verkäufers zu verstehen und innerhalb der vorgeschriebenen 14-tägigen Frist vom Widerrufsrecht nach EU-Recht Gebrauch zu machen.

Unlautere Praktiken wurden in sechs Konsultationen erörtert, wobei der Schwerpunkt auf Themen wie irreführenden Informationen oder Aussagen von Unternehmen lag. Die Verbraucher wurden angeleitet, wie sie diese Fälle ordnungsgemäß dokumentieren und über die entsprechenden Kanäle innerhalb unserer Behörde melden können, um sicherzustellen, dass gegen solche Praktiken vorgegangen wird.

Es fanden drei Konsultationen statt zu Nahrungsergänzungsmittel und ihre zugehörigen Gesundheitsansprüche. Unser Anwalt klärte über die Arten von gesundheitsbezogenen Angaben auf, die nach den geltenden EU-Vorschriften zulässig sind, und riet den Verbrauchern, verdächtige Angaben zu melden, die die Verbraucher in Bezug auf die Vorteile eines Produkts irreführen könnten.

Vier Anfragen bezogen sich auf unlautere Geschäftspraktikeneinschließlich der Praktiken, die unter die Schwarze Liste fallen oder nicht. Die Probleme reichten von aggressiven Verkaufstaktiken bis hin zu unaufgeforderten Mitteilungen von Unternehmen. Wir berieten über die Rechte der Verbraucher in solchen Fällen und darüber, wie sie ihre Rechte unter Bezugnahme auf die geltenden Verbraucherschutzgesetze wirksam geltend machen können.

Ein vorgestellter Fall betraf Grenzkontrollen auf dem Weg zur oder von der Arbeit. Diese spezielle Anfrage fiel nicht in den Bereich typischer Verbraucherschutzangelegenheiten, aber der Verbraucher erhielt Informationsmaterial über die grenzüberschreitende Mobilität innerhalb der EU.

Während der gesamten Konsultationen lag unser Schwerpunkt darauf, die Verbraucher mit dem Wissen und den Instrumenten auszustatten, die sie benötigen, um ihre Probleme wirksam anzugehen und so ihre Rechte auf dem Markt besser zu schützen.

Diese Woche wurde die Beratung von WhizzBang Viadrina durchgeführt.

Über WhizzBang: WhizzBang ist ein europäisches Netzwerk, das sich auf Verbraucher- und Datenschutz konzentriert und die Interessen von Expatriates vertritt - Personen, die in einem anderen EU-Land leben als dem, in dem sie sozialisiert wurden. Mit Büros in Frankfurt/Oder (WhizzBang Viadrina), Aachen (WhizzBang Maas-Rhein) und Brüssel setzt sich WhizzBang aktiv für den EU-Binnenmarkt und gegen nationale Hindernisse ein, um sicherzustellen, dass Verbraucher, die ihre Grundfreiheiten wahrnehmen, den Schutz und die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

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