In der Woche vom 15. bis zum 21. Juni 2026 bot der Service Juridique über verschiedene Kommunikationskanäle Verbraucherberatung an und ging dabei auf eine Reihe von Problemen ein, die in diesem Zeitraum auftraten. Insgesamt führten wir 15 Beratungsgespräche durch und nutzten dabei Plattformen wie Telegram, Messenger, Telefonate, Videoanrufe und Reddit, um die Personen zu erreichen, die Hilfe suchten.
In fünf Fällen drehten sich die Untersuchungen um Preistransparenz. Verbraucher äußerten Bedenken, dass die am Verkaufsort angezeigten Preise nicht mit denen an der Kasse übereinstimmten. In diesen Fällen rieten wir den Verbrauchern, alle Belege für irreführende Preisangaben zu dokumentieren und gegebenenfalls über die entsprechenden Kanäle eine Beschwerde einzureichen.
Bei sechs Konsultationen ging es um Fragen zu unlautere Geschäftspraktiken. Davon befassten sich zwei speziell mit unlautere Praktiken bei der Kaltakquise. Den Betroffenen wurde empfohlen, ihre Rufnummern in Sperrlisten einzutragen und hartnäckige Verstöße bei den zuständigen Verbraucherschutzstellen zu melden.
Das Thema der Nahrungsergänzungsmittel Dies kam in vier Beratungsgesprächen zur Sprache, in denen die Verbraucher darüber aufgeklärt wurden, wie sie die Echtheit der Herstellerangaben überprüfen können und wie wichtig es ist, vor dem Verzehr medizinisches Fachpersonal zu konsultieren.
Zwei Anfragen betrafen gesundheitsbezogene Angaben in Lebensmitteln. Dabei lag der Schwerpunkt unserer Aufklärungsarbeit darauf, die Verbraucher über die EU-Vorschriften zu informieren, wonach gesundheitsbezogene Angaben durch wissenschaftliche Belege untermauert werden müssen, und sie dazu zu ermutigen, uns unbegründete Angaben zur weiteren Untersuchung zu melden.
Rechte der Reisenden im Flugverkehr wurden in drei Fällen erörtert. Die hier gegebene Empfehlung lautete, Reisende über ihre Rechte gemäß der EU-Verordnung 261/2004 sowie darüber zu informieren, wie sie Entschädigungsansprüche bei Annullierungen oder Verspätungen geltend machen können.
Schließlich stießen wir auf einen Fall von Pseudomedizin/Gesundheitsprodukte die nicht mit Lebensmitteln zu tun hatten; dabei wurden die Teilnehmer darüber beraten, wie sie nicht konforme Produkte erkennen und wie sie bei Verdacht auf Betrug eine Meldung erstatten können.
In diesem Zeitraum gab es einen Fall, in dem die Beratung nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, da das Anliegen außerhalb unseres Zuständigkeitsbereichs im Verbraucherschutz lag, insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Immobilienmiete. Dies wurde dem Verbraucher mitgeteilt, wobei die Grenzen unserer Beratungskompetenz klargestellt wurden.
Diese Woche wurde die Beratung von WhizzBang Viadrina durchgeführt.


